Hallo miteinander, habe dies Thema gerade erst endeckt, deshalb entschuldigt die"Verspätung"

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Das Sleep Pack wurde von mir direkt mit geordert, jedoch bewußt ohne Matraze, da ich alleine unterwegs bin und mir eine einzelne Matraze bei einem gewissen Onlinehändler gekauft habe. Damit bekommt Ihr immerhin ebenfalls zwei Befestigungsösen in den Kofferraum, die sonst wohl aus welchem mir nicht nachvollziehbarem Grund anscheinend nicht dabei sind. Das Verdunkelungsset war auch mit am Start.
Zunächst nimmt es natürlich erst mal einen gewissen Platz im Kofferaum weg und man kommt nicht mehr so leicht unter den Ladeboden. Ansonsten kann man die "Kiste" über zwei Verrigelungshacken hinten zur hälfte ab und aufklappen und erhält dadruch einen Tisch (bei göffneter Heckklappe). Des weiteren kann der Deckel natürlich aufgestellt werden und dadurch können immer noch etliche Sachen hinten eingeladen werden. Zusätzlich kann man Sachen auf die Box stellen, will man das Bett aufbauen, müssen diese natürlich weg.
Meine Erfahrung Ende in KW 4 Hin und Rückfahrt mit je einer Übernachtung:
Hinfahrt: Nachts bis -5 Grad, Nebelbildung, sonst trocken.
Rückfahrt: etwa bis 5 Grad plus, mitllerer bis starker Regen, Waschkücke.
Das Bett aufbauen geht recht schnell und ohne große Schwierigkeiten, in die hinteren Fußräume kommen aber jewals zwei Stützen. Mit viel Gepäck wird die Handhabung schwierig, wenn man nicht alles drausen in den Matsch stellen kann oder will. Zu zweit ist sicherlich ein Dachbox ratsam. Zum Aufklappen müssen auch Fahrer und Beifahrersitz nach vorne geschoben und angeklappt werden. Ist ein weiterer Nachteil, mit aufgeklapptem Bett zu fahren funktioniert leider nicht. Auch kann man keine Matraze oder Bettwäsche mit einklappen. Aber gut, dafür kann man in dem schon relativ kleinen Wagen immer noch schlafen.
Hinweg: Bei mir kommt eine Anker Solix als Powerstation zum Einsatz, die ich im übrigen für kleinere Einsätze oder den Campingbereich sehr empfehlen kann. Daran angschlossen wurde eine Heizauflage für die Matraze und eine Heizdecke. Das hat super funktioniert und ich konnte ohne zu frieren, ohne Schlafsack und ohne dicke Jacke schlafen.
Ich bin ebenfalls seitlich eingestiegen, dazu sollte man noch etwas gelenkig sein. Für mich alleine habe ich die Scheiben ohne Probleme geschlossen gehabt, das kann zu zweit aber anders sein. Leider ist mir noch kein passender Einsatz für die Seitenscheibe bekannt.
Auf der Rückfahrt kamen wiederum die Heizauflage und die Decke zum Einsatz, dieses mal schon in kurzen Sachen und die Decke wurde nicht mehr geheizt.
Fürs Bett aufbauen benutze ich eine Stirnlampe und die Youcliplampe am Kofferaum.
Für die Frontscheibe hatte ich die Thermomatte mit Spiegelschutz von Aldi geholt, die ist nahezu passgenau.
Verdunkelungsset orginal: Hier fällt mein Fazit eher gemischt bis negativ aus. Sowohl Front wie Heckscheibe muss man mit zusätzlichen Clips arbeiten, die geklebt werden. Dabei ist mir an der Heckscheibe einer schon wieder abgegangen. Zudem ist ein und ausclipsen nicht leichtgängig, für Arbeiten im Dunkeln bei Regen oder Minusgraden nicht so toll.
Beim Versuch die Seitenteile wieder ein zu falten, ist mir schon ein Teil gebrochen, man kann es aber noch verwenden. Ich falte es jetzt nicht mehr ein, sondern verstaue es zwischen Box und Rücksitzen, was ich mit den Stützen und den Einlagen für den Lattenrost ebenso mache. Die Seitenteile sind sonst aber gut anwendbar.
Für die Frontscheibe habe ich mir einen Sonnenschutz von Gafat geholt, angeblich für den D3 was leider nicht stimmte. Dennoch finde ich diesen sehr viel besser verwendbar, da es nur ein Teil ist (das Original besteht aus zwei) und wird über dem Spiegel mit Klett zusammengefügt. Auch das Zusammenfalten habe ich hier mit etwas Übung problemlos hinbekommen, und obwohl man es nicht ganz in die Frontscheibe einfügen kann da offenbar für den D2, steht etwas vor, werde ich im Sommer diesen verwenden.
Fazit: Zur wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit durchaus geeigent, für längere Campingaufenthalte meine ich wäre der Jogger oder vielleicht jetzt der Bigster besser geeignet, so lange man kein Heckzelt möchte. Aber ist nur meine Meinung, muss jeder für sich selber entscheiden.