Anhänger / Wohnwagen ziehen (Erfahrungen)

Also, ich hab den Eco-G 100 in meinem Stepway und ziehe damit einen WoWa mit 1100 kg. Das ist auch bei dem die max. Anhängelast. War damit 14 Tage in Dänemark unterwegs, hat eigentlich super funktioniert. Nur 1x bei Steigung UND Gegenwind hatte er zu kämpfen. War auf der AB, da ging es bis auf 70km/h runter. Sonst bin ich immer so um die 90 gefahren, wenn möglich zwischen den LKW.
1800 kg mit dem Motor, hm, eher nicht...
 
Also, ich hab den Eco-G 100 in meinem Stepway und ziehe damit einen WoWa mit 1100 kg. Das ist auch bei dem die max. Anhängelast. War damit 14 Tage in Dänemark unterwegs, hat eigentlich super funktioniert.
Der Wohnwagen dürfte dann so ungefähr 2,1 bis 2,2 m breit gewesen sein und rund 2,5 m hoch.... Maßgeblich für die benötigte Kraft um den WW zu ziehen ist in erster Linie der Luftwiderstand... sogar Bergauf...
Nur 1x bei Steigung UND Gegenwind hatte er zu kämpfen. War auf der AB, da ging es bis auf 70km/h runter. Sonst bin ich immer so um die 90 gefahren, wenn möglich zwischen den LKW.
1800 kg mit dem Motor, hm, eher nicht...
Wie vorher schon geschrieben.... ein schmaler, relativ flacher und windschnittiger 1800 kg schwerer Anhänger hätte deutlich weniger Kraft gebraucht im überwiegend ebenen Dänemark als der 1100 kg Wohnwagen...
Oder der Vergleich 1100 kg, 2,5 m breit, 2,6 m hoch zu 1800 kg, 2,0 m breit, 2,1 m hoch.... dürfte für den 1800 kg Wohnwagen ausgehen...

Noch ein Vergleich des ADAC, ist zwar für E-Autos, dürfte aber übertragbar sein....

Zur Freigabe der max. möglichen Anhängelast sind noch andere Dinge nötig.... Bremskraft der Handbremse, stärke der Kupplung, Übersetzung des Getriebes, etc.

Gruß Dieter
 
Das ist wahr, der Luftwiderstand ist maßgebender. Ab 60 70 kmh deutlich zu merken. Nur am Berg und beim anfahren(Kupplung) wird das Gewicht entscheidend sein. Bei 1,8t hätte ich kein gutes Gefühl.
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... sehe gerade das wir von einem Hobby 560FC sprechen, der ist sogar breiter bei gleicher Höhe;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Seit 27 Jahren fahre ich mit einem Caravan am Haken in den Urlaub. Es waren immer mit Eriba Tourings, da spielt der Luftwiderstand keine so große Rolle. Als Zugfahrzeuge hatte ich 5 verschiedene Autos, das waren Saugdiesel, Turbodiesel, Benziner und LPG mit 70 bis 175 PS.
Mein Fazit: Mit einem zu schwach motorisiertem Auto macht das Gespann fahren keinen Spaß, man wird zum Verkehrshindernis, sobald die erste längere Steigung kommt. Da hilft auch kein Auflasten, sondern nur ein Auto, welches über deutlich mehr Anhängelast verfügt, als der Caravan wiegt.
Und zum Gespann fahren braucht man keine anderen Stoßdämpfer, sondern Zusatzfedern von MAD.
Trotzdem: Allen eine gute Reise!
 
Spielen wir hier jetzt Quartett?
Ok, dann los.... Ich fahre seit 1983 (sind glaube ich 42 Jahre) mit Gespann in Urlaub.... mit Zugfahrzeugen von 109 PS bis 231 PS.... Mit einem Duster 1 4x4 1,5DCI und 109 PS zog ich einen 1700 kg Fendt Wohnwagen quer durch Europa... ich hatte niemals das Gefühl mit dem Duster untermotorisiert zu sein. Der zog den WW absolut problemlos.... Mit einem BMW 525i und 193 PS hat das mit demselben WW deutlich schlechter geklappt, da Saugbenziner und richtig Bums erst ab 4200 U/min.... Also was soll das mit den PS? Beide genannten Fahrzeuge hatten fast das gleiche Drehmoment (240 Nm der Duster, 245 Nm der BMW), aber der Duster schon unter 2000 U/min, der BMW ab 3500 U/min...
Nun, der aktuelle TCe 130 hat 230 NM bei 2100 U/min (Turbo eben), die max. Leistung schon bei bei 4500 U/min und zusätzlich die 17 PS vom Mildhybrid Motor beim Beschleunigen und Anfahren... Ich bin absolut davon überzeugt, dass der neue Duster die 1700 kg vom damaligen Fendt auch problemlos durch Europa ziehen würde... einen 1300 kg voll beladenen 2,20 m hohen Planenanhänger hat er jedenfalls ohne murren oder Schwierigkeiten sehr gut bewegt....
Gefühlt hat der aktuelle TCe 130 deutlich mehr Bums als mein erster Duster DCI110 4x4....

Gruß Dieter
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine erste Wohnwagenfahrt mit dem Duster 3 Tce 130 Mild Hybrid geht am Karfreitag los. WoWa hat aber auch nur 1300kg.
Der vorherige Kadjar Tce 140 hat das problemlos gemacht, der Duster hat zwar 10 PS weniger, dafür aber leichten Elektroschub :)
 
Meine Erfahrung mit Anhänger: Sobald das am Haken Hängende ein gewisses Gewicht hat, sollte das Zugfahrzeug Heck-, noch besser Allradantrieb haben (auch Scheibenbremsen hinten). Außerdem: Turbo ersetzt fehlenden Hubraum nicht mehr in dem Maße, denn Autos wurden allgemein für Solo-Betrieb konstruiert und oft auch ausgelegt.

Auf der anderen Seite, von zweimal pro Jahr mit dem WoWa - davon geht kein Auto kaputt. Mein Satz oben bezog sich auf reichlichen Einsatz.
 
Mit meiner 1300kg Wohndose hats bis jetzt bei drei Fahrzeugen mit Frontantrieb ganz gut funktioniert, aber 1300kg ist ja auch nicht besonders viel.
 
Meine Erfahrung mit Anhänger: Sobald das am Haken Hängende ein gewisses Gewicht hat, sollte das Zugfahrzeug Heck-, noch besser Allradantrieb haben (auch Scheibenbremsen hinten). Außerdem: Turbo ersetzt fehlenden Hubraum nicht mehr in dem Maße, denn Autos wurden allgemein für Solo-Betrieb konstruiert und oft auch ausgelegt.

Auf der anderen Seite, von zweimal pro Jahr mit dem WoWa - davon geht kein Auto kaputt. Mein Satz oben bezog sich auf reichlichen Einsatz.

Kleine Zwischenfrage: warum Scheibenbremsen hinten? Der Wohnwagen/Anhänger ist gebremst?
 
Meine erste Wohnwagenfahrt mit dem Duster 3 Tce 130 Mild Hybrid geht am Karfreitag los. WoWa hat aber auch nur 1300kg.
Der vorherige Kadjar Tce 140 hat das problemlos gemacht, der Duster hat zwar 10 PS weniger, dafür aber leichten Elektroschub :)
Das wird auch meine Konfig sein, wenn der Dicke dann endlich da ist. Bin auf deine Erfahrungen gespannt :rotate:
 
Ich werde gerne berichten, geht nach Holland zu De Leistert.
Sind von uns aus aber auch nur etwa 130km.
Also genau richtig um sich einzugrooven, im Sommer gehts an den Faaker See.
 
Kleine Zwischenfrage: warum Scheibenbremsen hinten? Der Wohnwagen/Anhänger ist gebremst?

Obwohl du klug genug bist die Antworten zu kennen, willst mich mal wieder austesten ;)

1.) Die Hinterachse wird durch die Stützast mehr belastet, dadurch die Bremskaft etwas von 80 / 20 % weg zu mehr Anteil hinten verteilt wird.
2.) Weil die Auflaufbremse eines WoWa oder Anhängers erst nach Abbremsung des Zugfahrzeugs wirksam wird
 
19-332826 musst aber damit der in leichten Bewegungen noch besser anspricht vom alten Dämpfer eine UScheibe mehr „im Radkasten“ verwenden
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Hi, welchen Chip von Carpoint hast du eigentlich zur Leistungssteigerung eines Duster 3 da verbaut?

Auf der Seite von DTE Systems (das System was Carpoint wohl anbietet) finde ich in Bezug auf den Duster 3 lediglich die PedalBox Pro (Anpassung der Gaspedalkennlinie) nicht jedoch die PowerControl für die Leistungssteigerung
Hat carpoint nen exklusiv Recht drauf auf die Abstimmung! Sind auch erst seit vorletzter Woche Donnerstag bei denen
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Die neueren Fahrzeuge dürfen eh alle weniger ziehen als ältere, die Hersteller werden viellicht vorsichtiger.
Beim Kadjar war das auch so, Phase 1 durfte 1800kg ziehen, das Facelift bei höherer Motorisierung nur noch 1500kg.

Aber ich bleibe trotzdem dabei das 1800kg für den Duster nicht wirklich gut sein kann.
Zumal es immer noch keine Quelle für diese Auflastung gibt.
Die Hersteller werden nicht vorsichtiger das liegt an der CO2 flottenbilanz!
 
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