Chauffeur
Mitglied Platin
- Fahrzeug
- Dokker SCe 100
- Baujahr
- 2016
Ich stelle einen Dokker-Ausbau vor, der sich von den vielen Ausbau-Varianten, die ich bisher gesehen habe, deutlich unterscheidet. Bevor ich Fotos zeige, erst mal stichwortartig meine wichtigsten Nutzungsanforderungen:

Der Einbau mit „Küche“ und Stauraum befindet sich im rechten Drittel, für die Kühlbox ist der dritte Sitz der Rückbank ausgebaut. Die Kühlbox ist so von außen leicht über die Schiebetür zu erreichen, auch die Spüle im Heck kann von außen, im Stehen, genutzt werden.
Außer dem kleinen Schrank oben besteht der Stauraum aus leichten modularen Euroboxen, die Wasserversorgung funktioniert ohne Strom aus einem Kanister mit einem fein dosierbaren und damit sparsamem Wasserhahn. Der Kanister kann, im Gegensatz zu einem eingebauten Tank mit Pumpe, auch draußen aufgestellt und an einer Quelle oder unter einem Wasserhahn leicht nachgefüllt werden.
Bei der Anordnung der Kisten gibt es Variationsmöglichkeiten, teilweise auch mit einem anderen Boxensystem:



Der Abwasserkanister steht unter der Spüle. Durch die Metallstütze (links im nächsten Bild) ist die Spüle abgestützt und die Kisten können sowohl zur Seite als auch nach hinten herausgezogen werden:

Jetzt zum Bett: Auf dem ersten Foto oben ist die verbliebene 2/3-Rückbank nach vorne umgeklappt, ein wesentlicher Teil der Bettkonstruktion ist an der Lehne der Bank befestigt und kann mit hin du her geklappt werden:


Bevor die Bank in diese Position gebracht werden kann, muss der (rüssellose) „Elefant“ in Position gebracht und die Bank darauf abgestützt werden:


(Auf den Fotos sieht man weiteren Stauraum unter der Kühlbox, der aber bei aufgebautem Bett bzw. aufgebauter Sitzbank nicht erreichbar ist.)
So sitzt die Bank dann auf dem Elefant auf, damit die Lehne waagrecht liegt:

Dann wird das Fußende des Betts nach hinten ausgeklappt:


Jetzt fehlt noch das Kopfende des Betts, das im Bereich des Fahrersitzes entsteht, dafür kommen diese Hölzer zum Einsatz, die weiter oben schon im Fußraum vor der Rückbank zu sehen waren:

Dazu muss der höhenverstellbare Fahrersitz ganz nach unten und hinten eingestellt werden, die Kopfstütze herausgenommen und die Lehne so weit wie möglich nach vorne/unten geklappt werden:


Das sieht zwar etwas kompliziert aus, ist aber doch schnell zusammengesteckt. Damit ist die Liegefläche fast fertig, es fehlt nur noch die Matratze:

Ich habe schon genug Matratzen selber zugeschnitten und bezogen, diesmal habe ich zum Glück ein zusammenfaltbares „Fertigteil“ gefunden, aufgeklappt 75 cm x 186 cm:

Auf dem Foto sieht man auch schon die Möglichkeiten, die der Raum unter dem Fußende des Betts bietet: Platz für ein Campingklo und andere Dinge, das kann (natürlich nur ohne Mitfahrer auf der Rückbank) so auch bei der Fahrt aufgebaut bleiben.
Und man sieht, was diesen Ausbau eben von allem, was ich bisher gesehen habe, unterscheidet: Die Fläche zwischen Hecktür und Bett bleibt nutzbar zum Ein-und-Aussteigen, zur Nutzung des Campingklos und der Spüle.
Um in diesem Bereich sitzen zu können, habe ich ein Brett gemacht, mit dem die Euroboxen zum Hocker werden, je nach verwendeten/gestapelten Kisten in unterschiedlichen Höhen, sodass das bei Bedarf auch zu einem Campingtisch draußen passt:


Wenn ich das Fußende des Betts wegklappe, kann ich auch bequem drinnen auf einem Klappstuhl sitzen:

(Jetzt ist das Maximum von 20 Bildern pro Posting erreicht, gleich geht's weiter)
Bei der Fahrt gibt es natürlich auch Varianten, das Bett zu verstauen:



Wie schon anfangs beschrieben habe ich bei größeren Campingtouren einen kleinen Wohnwagen dabei. Der hat eine Spüle, einen Zweiflammenkocher und sogar eine Gasheizung. Daher begnüge ich mich im Dokker mit einem kleinen klassischen Kartuschenkocher für Stechkartuschen, zumal ich diese Kartuschen bei meinem jährlichen Griechenlandurlaub in jedem Supermarkt für ca. einen Euro bekomme.

Die Nutzung der Schränke ist noch nicht ernsthaft durchdacht, die Fotos sollen nur die Größenverhältnisse zeigen:


Jetzt noch ein Detail, dessen Rückseite schon weiter oben zu sehen war, der Raum unter der Kühlbox. Zur Schiebetür hin ist die Ladefläche abgesenkt, sodass da gerade eben die Bordbatterie unter die Kühlbox passt:

Die abgebildete Batterie ist ein „Dummy“ (eine längst ausgediente Starterbatterie), der aber genau die Abmessungen der geplanten AGM-Batterie hat. Die Verzurrung der Kühlbox ist auch noch provisorisch, die genaue Position der Box und wie herum ich diese und den Deckel letztlich montiere, muss sich bei der Nutzung klären, bevor ich da endgültige Fakten schaffe. Aber egal wie, der Spanngurt verläuft zwar unterm Deckel, aber nicht im Bereich des Kühlraums und der Dichtung:

Soweit meine Vorstellung der Möblierung und der Nutzungsmöglichkeiten. Als nächstes möchte ich ein paar Details zur Befestigung/Konstruktion zeigen, auch meine Lösung für Verdunklung/Sichtschutz, und dann steht noch die Elektroinstallation an, für die ich ja hier im Forum in anderen Threads schon viel klären konnte. Die Bestandteile dafür sind inzwischen alle angekommen, heute habe ich mit Vorbereitungen für die Installation angefangen:

- Fahrzeug für private und berufliche Fahrten, das wie der ausgebaute Vorgänger (Kangoo I) auch im Alltag ein Waschbecken und zumindest im Sommer eine Kühlmöglichkeit für Proviant/Einkäufe bietet.
- Zugfahrzeug für meinen kleinen Wohnwagen, in den nicht alles passt, was ich im (mehrwöchigen) Urlaub gerne dabei habe: Den Kühlschrank habe ich dort zugunsten von Stauraum ausgebaut, also muss eine (Kompressor-)Kühlbox in den Dokker, außerdem Stauraum für Campingzubehör, Gepäck, Vorräte …
- Bei Touren mit Wohnwagen zeitweise „zweites Schlafzimmer“ für einen Mitfahrer
- Und schließlich: Eigenständiges Campingfahrzeug für mich alleine, bei eher kurzen Touren ohne Wohnwagen

Der Einbau mit „Küche“ und Stauraum befindet sich im rechten Drittel, für die Kühlbox ist der dritte Sitz der Rückbank ausgebaut. Die Kühlbox ist so von außen leicht über die Schiebetür zu erreichen, auch die Spüle im Heck kann von außen, im Stehen, genutzt werden.
Außer dem kleinen Schrank oben besteht der Stauraum aus leichten modularen Euroboxen, die Wasserversorgung funktioniert ohne Strom aus einem Kanister mit einem fein dosierbaren und damit sparsamem Wasserhahn. Der Kanister kann, im Gegensatz zu einem eingebauten Tank mit Pumpe, auch draußen aufgestellt und an einer Quelle oder unter einem Wasserhahn leicht nachgefüllt werden.
Bei der Anordnung der Kisten gibt es Variationsmöglichkeiten, teilweise auch mit einem anderen Boxensystem:



Der Abwasserkanister steht unter der Spüle. Durch die Metallstütze (links im nächsten Bild) ist die Spüle abgestützt und die Kisten können sowohl zur Seite als auch nach hinten herausgezogen werden:

Jetzt zum Bett: Auf dem ersten Foto oben ist die verbliebene 2/3-Rückbank nach vorne umgeklappt, ein wesentlicher Teil der Bettkonstruktion ist an der Lehne der Bank befestigt und kann mit hin du her geklappt werden:


Bevor die Bank in diese Position gebracht werden kann, muss der (rüssellose) „Elefant“ in Position gebracht und die Bank darauf abgestützt werden:


(Auf den Fotos sieht man weiteren Stauraum unter der Kühlbox, der aber bei aufgebautem Bett bzw. aufgebauter Sitzbank nicht erreichbar ist.)
So sitzt die Bank dann auf dem Elefant auf, damit die Lehne waagrecht liegt:

Dann wird das Fußende des Betts nach hinten ausgeklappt:


Jetzt fehlt noch das Kopfende des Betts, das im Bereich des Fahrersitzes entsteht, dafür kommen diese Hölzer zum Einsatz, die weiter oben schon im Fußraum vor der Rückbank zu sehen waren:

Dazu muss der höhenverstellbare Fahrersitz ganz nach unten und hinten eingestellt werden, die Kopfstütze herausgenommen und die Lehne so weit wie möglich nach vorne/unten geklappt werden:


Das sieht zwar etwas kompliziert aus, ist aber doch schnell zusammengesteckt. Damit ist die Liegefläche fast fertig, es fehlt nur noch die Matratze:

Ich habe schon genug Matratzen selber zugeschnitten und bezogen, diesmal habe ich zum Glück ein zusammenfaltbares „Fertigteil“ gefunden, aufgeklappt 75 cm x 186 cm:

Auf dem Foto sieht man auch schon die Möglichkeiten, die der Raum unter dem Fußende des Betts bietet: Platz für ein Campingklo und andere Dinge, das kann (natürlich nur ohne Mitfahrer auf der Rückbank) so auch bei der Fahrt aufgebaut bleiben.
Und man sieht, was diesen Ausbau eben von allem, was ich bisher gesehen habe, unterscheidet: Die Fläche zwischen Hecktür und Bett bleibt nutzbar zum Ein-und-Aussteigen, zur Nutzung des Campingklos und der Spüle.
Um in diesem Bereich sitzen zu können, habe ich ein Brett gemacht, mit dem die Euroboxen zum Hocker werden, je nach verwendeten/gestapelten Kisten in unterschiedlichen Höhen, sodass das bei Bedarf auch zu einem Campingtisch draußen passt:


Wenn ich das Fußende des Betts wegklappe, kann ich auch bequem drinnen auf einem Klappstuhl sitzen:

(Jetzt ist das Maximum von 20 Bildern pro Posting erreicht, gleich geht's weiter)
Beitrag automatisch zusammengeführt:
Bei der Fahrt gibt es natürlich auch Varianten, das Bett zu verstauen:



Wie schon anfangs beschrieben habe ich bei größeren Campingtouren einen kleinen Wohnwagen dabei. Der hat eine Spüle, einen Zweiflammenkocher und sogar eine Gasheizung. Daher begnüge ich mich im Dokker mit einem kleinen klassischen Kartuschenkocher für Stechkartuschen, zumal ich diese Kartuschen bei meinem jährlichen Griechenlandurlaub in jedem Supermarkt für ca. einen Euro bekomme.

Die Nutzung der Schränke ist noch nicht ernsthaft durchdacht, die Fotos sollen nur die Größenverhältnisse zeigen:


Jetzt noch ein Detail, dessen Rückseite schon weiter oben zu sehen war, der Raum unter der Kühlbox. Zur Schiebetür hin ist die Ladefläche abgesenkt, sodass da gerade eben die Bordbatterie unter die Kühlbox passt:

Die abgebildete Batterie ist ein „Dummy“ (eine längst ausgediente Starterbatterie), der aber genau die Abmessungen der geplanten AGM-Batterie hat. Die Verzurrung der Kühlbox ist auch noch provisorisch, die genaue Position der Box und wie herum ich diese und den Deckel letztlich montiere, muss sich bei der Nutzung klären, bevor ich da endgültige Fakten schaffe. Aber egal wie, der Spanngurt verläuft zwar unterm Deckel, aber nicht im Bereich des Kühlraums und der Dichtung:

Soweit meine Vorstellung der Möblierung und der Nutzungsmöglichkeiten. Als nächstes möchte ich ein paar Details zur Befestigung/Konstruktion zeigen, auch meine Lösung für Verdunklung/Sichtschutz, und dann steht noch die Elektroinstallation an, für die ich ja hier im Forum in anderen Threads schon viel klären konnte. Die Bestandteile dafür sind inzwischen alle angekommen, heute habe ich mit Vorbereitungen für die Installation angefangen:

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